In der persönlichen Meditation geben wir dem Wort Gottes Raum und erlauben ihm, uns von ihm mehr und mehr prägen und heilen zu lassen.Das Ideal seines Lebens war eine klösterliche Gemeinschaft nach dem Beispiel der Urkirche: Ein Herz und eine Seele auf dem Weg zu GOTT.Schriften aus ihrer Zeit zeichnen uns eine einfache, tief in GOTT verwurzelte Frau, die "sowohl als geduldig Wartende als auch mutig Unternehmende" das einzig Notwendige zu ertasten suchte.Schwestern der Heiligen Katharina von Siena Das Leben des Heiligen Augustinus - Dominikus gab die Regel des heiligen Augustinus - die älteste des christlichen Abendlandes - seinem  neu gegründeten Orden 1216 als Richtschnur für das gemeinsame Leben
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AUGUSTINUS
Augustinus hinterlässt zahlreiche Schriften (mehr als 500 Predigten sind von ihm noch erhalten). Dominikus gab die Regel des heiligen Augustinus - die älteste des christlichen Abendlandes -, die er selbst als Chorherr von Osma durch und durch gelebt hat, seinem neu gegründeten Orden 1216 als Richtschnur für das gemeinsame Leben:

Dominikus gab die Regel des heiligen Augustinus seinem neu gegründeten Orden 1216 als Richtschnur für das gemeinsame Leben

Durch ihre biblisch begründete Spiritualität, ihre Ausrichtung auf die Liebe und durch ihre von tiefer Menschenkenntnis und Diskretion geprägten Leitsätze hat die Regel bis heute für viele Ordensgemeinschaften bleibende Bedeutung.
Wer war Aurelius Augustinus?

In seinen "Bekenntnissen" begegnen wir einem leidenschaftlich nach Wahrheit und Weisheit suchenden Menschen. Diese Suche, die Ausdruck seines inneren Hungers nach Erkenntnis und Erfüllung war, führte ihn in die Abgründe menschlichen Lebens.

Vielleicht vermochte er gerade aufgrund dieser anhaltenden, schmerzlichen Erfahrungen in das Unsagbare der Liebe GOTTES einzutauchen, wenn er Jahre später in seinen "Bekenntnissen" schrieb:




Der beschwerliche Weg seines Suchens und später dann auch die Auseinandersetzungen mit den Häretikern seiner Zeit, ließen Augustinus zu einem Mann des Gebetes und der Kontemplation reifen. Seine Theologie war eine erbetete Theologie: ihm ist ein GOTT des Erbarmens und der Gnade begegnet, und diese beiden Akzente durchziehen das ganze Werk des Kirchenlehrers Augustinus. Sie veranlassten ihn zu einer starken, wenn auch umstrittenen, Betonung der Gnade.
Das Ideal seines Lebens war eine klösterliche Gemeinschaft nach dem Beispiel der Urkirche:
 
Lebensdaten
  
354 in Thagaste (heute Souk-Ahras in Algerien) geboren; christliche Erziehung durch seine Mutter Monika             Das Ideal seines Lebens war eine klösterliche Gemeinschaft nach dem Beispiel der Urkirche: Ein Herz und eine Seele auf dem Weg zu GOTT.
 
365 Besuch der Schule in Madaura
Ein ausschweifendes, sinnliches Leben ist Ausdruck seiner Sehnsucht nach Erfüllung und Glück, nach Wahrheit und Weisheit
 
370 Studium der Rhetorik in Karthago,
Freundschaft mit einer jungen Frau, aus deren Verbindung ihm
 
372 ein Sohn, Adeodatus, geboren wird.
 
373 bis 383 Lehrtätigkeit in Thagaste und Karthago, sucht in der Lehre des Manichäismus Antwort auf seine bohrenden Fragen
 
378 Reise nach Rom, erneute Begegnung mit dem Manichäismus, die ihn enttäuscht.
Ruf als Rhetorikprofessor nach Mailand an die kaiserliche Hochschule
Begegnung mit Bischof Ambrosius, dessen Predigten ihn mehr und mehr fesseln;
Augustinus erkennt zunehmend in der christlichen Botschaft die Wahrheit des Lebens.
 
386 Er bittet GOTT um Umkehr und Neubeginn. Da hört er eine Kinderstimme "Tolle lege, tolle lege - nimm und lies, nimm und lies!" und erkennt darin ein Zeichen für sein Leben, er greift nach der Heiligen Schrift, die ihn in die Stunde der Entscheidung bringt.

Zeit des inneren Friedens und der Ruhe beginnt. Augustinus zieht sich mit seiner Mutter Monika und einigen Freunden auf ein Landgut zurück und führt ein spirituelles Leben in Gemeinschaft.
 
387 (Ostern) Er empfängt zusammen mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alipius die Taufe durch Ambrosius.

Seine Überzeugung wächst, als Ziel ein Leben in Gemeinschaft, in Gebet und Arbeit, in klösterlicher Stille anzustreben und in allem Christus "zu suchen und ihm immer neu zu begegnen".

Rückkehr nach Nordafrika, Zwischenhalt in Ostia: Monika stirbt.
           In seinen "Bekenntnissen" begegnen wir einem leidenschaftlich nach Wahrheit und Weisheit suchenden Menschen. 
 
388 Nach seiner Ankunft in Thagaste gründet er mit einigen Freunden im Haus seines Vaters eine Gemeinschaft von Laienmönchen. Gemeinschaftliches Gebet, gemeinsamer Tisch, Stunden der Handarbeit, Lesung und Studium , religiöse Gespräche und die Eucharistie stehen im Mittelpunkt der jungen, wachsenden Gemeinschaft. Diese Jahre gehören zu den glücklichsten seines Lebens. Bald verbreitete sich sein Ruf über die ganze römische Provinz.
 
389 Adeodatus stirbt.
 
391

Besuch in Hippo Regius (heute Annaba):
Die christliche Gemeinde der Bischofsstadt, deren soziale Verhältnisse in argem Zustand liegen, verlangt nach Augustinus und seiner Priesterweihe.

Vom hoch betagten Bischof Valerius wird er zum Priester geweiht.

 
394 Augustinus empfängt die Bischofsweihe - ein Amt, das ihm mehr Last als Freude ist. Er wirkt erst als Hilfsbischof, um 396 wird er dann als Nachfolger von Valerius Bischof von Hippo eingesetzt. Sein Ideal der Klostergemeinschaft gibt er jedoch nicht auf und führt das in Thagaste Begonnene auf dem Bischofsgut weiter. Aus der Laiengemeinschaft wächst eine Gemeinschaft von Klerikern: intensives Studium löst die Handarbeit ab.

In den folgenden Jahren bewegen Augustinus heftige Auseinandersetzung mit den Donatisten und mit Pelagius, der den Willen des Menschen absolut setzt. Es entstehen zahlreiche Streitschriften.
 
430 28. August: Augustinus stirbt, während seine Bischofsstadt von den Vandalen belagert wird. In ihm jedoch lebt bis zu seinem Tod eine ungebrochene Hoffnung:
  
 Augustinus hinterlässt zahlreiche Schriften (mehr als 500 Predigten sind von ihm noch erhalten). Sie erweisen sich als sprachlich klare Abhandlungen, als theologisch gründlich durchdachte, in der Bibel verankerte Textfassungen und Briefe.
Die wohl bekanntesten sind "Der Gottesstaat" und seine "Bekenntnisse", in denen die leidenschaftliche Suche nach GOTT auch für den heutigen Menschen lebensnah nachvollziehbar ist.