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| Unser
Ursprung |
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| AUGUSTINUS |
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Der
beschwerliche Weg seines Suchens und später dann auch
die Auseinandersetzungen mit den Häretikern seiner
Zeit, ließen Augustinus zu einem Mann des Gebetes
und der Kontemplation reifen. Seine Theologie war eine erbetete
Theologie: ihm ist ein GOTT des Erbarmens und der Gnade
begegnet, und diese beiden Akzente durchziehen das ganze
Werk des Kirchenlehrers Augustinus. Sie veranlassten ihn
zu einer starken, wenn auch umstrittenen, Betonung der Gnade.
Das
Ideal seines Lebens war eine klösterliche Gemeinschaft
nach dem Beispiel der Urkirche:
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| Lebensdaten |
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| 354 |
in
Thagaste (heute Souk-Ahras in Algerien) geboren; christliche
Erziehung durch seine Mutter Monika |

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| 365 |
Besuch
der Schule in Madaura
Ein ausschweifendes, sinnliches Leben ist Ausdruck seiner
Sehnsucht nach Erfüllung und Glück, nach Wahrheit
und Weisheit |
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| 370 |
Studium
der Rhetorik in Karthago,
Freundschaft mit einer jungen Frau, aus deren Verbindung
ihm |
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| 372 |
ein
Sohn, Adeodatus, geboren wird. |
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| 373 |
bis
383 Lehrtätigkeit in Thagaste und Karthago, sucht in
der Lehre des Manichäismus Antwort auf seine bohrenden
Fragen |
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| 378 |
Reise
nach Rom, erneute Begegnung mit dem Manichäismus, die
ihn enttäuscht.
Ruf als Rhetorikprofessor nach Mailand an die kaiserliche
Hochschule
Begegnung mit Bischof Ambrosius, dessen Predigten ihn mehr
und mehr fesseln;
Augustinus erkennt zunehmend in der christlichen Botschaft
die Wahrheit des Lebens. |
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| 386 |
Er
bittet GOTT um Umkehr und Neubeginn. Da hört er eine
Kinderstimme "Tolle lege, tolle lege - nimm und lies,
nimm und lies!" und erkennt darin ein Zeichen für
sein Leben, er greift nach der Heiligen Schrift, die ihn
in die Stunde der Entscheidung bringt.
Zeit des inneren Friedens und der Ruhe beginnt. Augustinus
zieht sich mit seiner Mutter Monika und einigen Freunden
auf ein Landgut zurück und führt ein spirituelles
Leben in Gemeinschaft. |
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| 387 |
(Ostern)
Er empfängt zusammen mit seinem Sohn Adeodatus und
seinem Freund Alipius die Taufe durch Ambrosius.
Seine Überzeugung wächst, als Ziel ein Leben in
Gemeinschaft, in Gebet und Arbeit, in klösterlicher
Stille anzustreben und in allem Christus "zu suchen
und ihm immer neu zu begegnen".
Rückkehr nach Nordafrika, Zwischenhalt in Ostia: Monika
stirbt.
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| 388 |
Nach
seiner Ankunft in Thagaste gründet er mit einigen Freunden
im Haus seines Vaters eine Gemeinschaft von Laienmönchen.
Gemeinschaftliches Gebet, gemeinsamer Tisch, Stunden der
Handarbeit, Lesung und Studium , religiöse Gespräche
und die Eucharistie stehen im Mittelpunkt der jungen, wachsenden
Gemeinschaft. Diese Jahre gehören zu den glücklichsten
seines Lebens. Bald verbreitete sich sein Ruf über
die ganze römische Provinz. |
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| 389 |
Adeodatus
stirbt. |
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| 391 |
Besuch
in Hippo Regius (heute Annaba):
Die christliche Gemeinde der Bischofsstadt, deren soziale
Verhältnisse in argem Zustand liegen, verlangt nach
Augustinus und seiner Priesterweihe.
Vom hoch betagten Bischof Valerius wird er zum Priester
geweiht.
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| 394 |
Augustinus
empfängt die Bischofsweihe - ein Amt, das ihm mehr
Last als Freude ist. Er wirkt erst als Hilfsbischof, um
396 wird er dann als Nachfolger von Valerius Bischof von
Hippo eingesetzt. Sein Ideal der Klostergemeinschaft gibt
er jedoch nicht auf und führt das in Thagaste Begonnene
auf dem Bischofsgut weiter. Aus der Laiengemeinschaft wächst
eine Gemeinschaft von Klerikern: intensives Studium löst
die Handarbeit ab.
In den folgenden Jahren bewegen Augustinus heftige Auseinandersetzung
mit den Donatisten und mit Pelagius, der den Willen des
Menschen absolut setzt. Es entstehen zahlreiche Streitschriften. |
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| 430 |
28.
August: Augustinus stirbt, während seine Bischofsstadt
von den Vandalen belagert wird. In ihm jedoch lebt bis zu
seinem Tod eine ungebrochene Hoffnung: |
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Augustinus
hinterlässt zahlreiche Schriften (mehr als 500 Predigten
sind von ihm noch erhalten). Sie erweisen sich als sprachlich
klare Abhandlungen, als theologisch gründlich durchdachte,
in der Bibel verankerte Textfassungen und Briefe.
Die wohl bekanntesten sind "Der Gottesstaat" und
seine "Bekenntnisse", in denen die leidenschaftliche
Suche nach GOTT auch für den heutigen Menschen lebensnah
nachvollziehbar ist. |

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